Duschstuhl vs. Duschhocker: Was ist der Unterschied?
Ein Duschhocker ist ein einfacher Sitz ohne Lehne und Armlehnen — geeignet für noch relativ mobile Personen. Ein Duschstuhl hat Rücken- und Armlehnen, gibt mehr Halt und ermöglicht auch bei geringer Restmobilität eine sitzende Körperpflege. Rollbare Duschstühle erlauben den Transfer direkt vom Bett zur Dusche ohne Umladen.
Die wichtigsten Typen im Überblick
| Typ | Geeignet für | Preis ca. |
|---|---|---|
| Duschhocker | Aktive Senioren mit Gleichgewichtsproblemen | 30–80 € |
| Duschstuhl mit Lehnen | Eingeschränkte Mobilität, braucht Abstützung | 80–250 € |
| Rollbarer Duschstuhl | Schwerer Pflegebedarf, Transfer nötig | 200–600 € |
| Badewannenlifter | Wer die Wanne nicht aufgeben möchte | 150–500 € |
| Badewannenbrett | Einstieg ohne Lifter, leichte Einschränkung | 30–100 € |
Haltegriffe als unverzichtbare Ergänzung
Kein Duschstuhl ersetzt fest montierte Haltegriffe. Griffe neben dem WC, in der Dusche und neben der Badewanne geben Halt beim Aufstehen und Setzen. Saugnapf-Griffe sind keine sichere Alternative zu verschraubten Griffen — sie halten nicht zuverlässig. Die Pflegekasse bezuschusst die Montage von Haltegriffen als wohnumfeldverbessernde Maßnahme.
Hygiene und Pflege der Badehilfsmittel
Duschstühle müssen nach jedem Gebrauch gereinigt werden — Kalk, Seife und Feuchtigkeit fördern Keimbildung. Wählen Sie Modelle aus korrosionsbeständigen Materialien (Aluminium, Kunststoff) und achten Sie auf abnehmbare, waschbare Sitzpolster. Regelmäßige Kontrolle auf Risse, lockere Schrauben und abgenutzte Gummifüße ist sicherheitsrelevant.