
Die häufigsten Barrieren im Haushalt
Stufen, enge Türen, hohe Badewannen, fehlende Haltegriffe und schlechte Beleuchtung sind die häufigsten Stolperfallen im Alltag älterer Menschen. Viele dieser Probleme lassen sich mit relativ einfachen Maßnahmen beheben — ein umfassendes Barrierefreiheitsgutachten durch einen Wohnberatungsdienst schafft Klarheit über Prioritäten.
Wichtige Umbaumaßnahmen im Überblick
| Bereich | Maßnahme | Kosten (ca.) |
|---|---|---|
| Bad | Bodengleiche Dusche | 2.000–8.000 € |
| Bad | Haltegriffe | 50–300 € |
| Türen | Verbreiterung auf 90 cm | 500–2.000 € |
| Treppen | Treppenlift | 3.000–15.000 € |
| Boden | Schwellen entfernen | 200–1.000 € |
| Küche | Unterfahrbare Arbeitsfläche | 1.000–5.000 € |
KfW-Förderung: Zinsfreie Kredite und Zuschüsse
Die KfW fördert altersgerechten Umbau mit zinsgünstigen Krediten (Programm 159) und Investitionszuschüssen (Programm 455-B) — unabhängig vom Pflegegrad. Die Zuschüsse betragen bis zu 6.250 Euro pro Wohneinheit. Kombiniert mit Pflegekassenleistungen lassen sich viele Umbauten nahezu kostenneutral realisieren.
Hausnotruf: Sicherheitsnetz rund um die Uhr
Ein Hausnotrufgerät ist eine der wichtigsten und günstigsten Sicherheitsmaßnahmen. Im Notfall genügt ein Knopfdruck — Hilfezentrale und Einsatzkräfte werden alarmiert. Die Kosten liegen meist bei 20–30 Euro monatlich; ab Pflegegrad 1 übernimmt die Pflegekasse einen Teil über den Entlastungsbetrag.
Smarte Technologie für mehr Sicherheit
Intelligente Türschlösser, Sturzsensoren, automatische Beleuchtung und sprachgesteuerte Assistenten machen den Alltag sicherer und komfortabler. Telecare-Systeme können das Wohlbefinden überwachen ohne die Privatsphäre zu verletzen. Die Technologie entwickelt sich rasant — lassen Sie sich bei Pflegestützpunkten beraten.